Fachausschuss Öffentlicher Verkehr

Nachrichten

ADFC e.V. >> Startseite FA ÖV >> Nachrichten

ADFC und Deutsche Bahn beschließen Mobilitätspartnerschaft

Foto:
Trafen sich in Berlin: Christian von Staden und Wolfram Däumel, ADFC-Fachausschuss ÖV, Dr. Markus Pennekamp, DB, Ulrich Syberg, Bundesvorsitzender ADFC, Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender DB, und Ludger Koopmann, Mitglied im ADFC-Bundesvorstand (v. l.)

Der ADFC und die Deutsche Bahn arbeiten nun im Rahmen einer Mobilitätspartnerschaft enger bei der kombinierten Nutzung von Fahrrad und Bahn zusammen. Das ist das Ergebnis eines Spitzengesprächs zwischen dem Vorsitzenden des Vorstandes der Deutschen Bahn Dr. Rüdiger Grube und dem ADFC-Bundesvorsitzenden Ulrich Syberg. An dem konstruktiven Gespräch in Berlin nahmen auch der Leiter Verkehrspolitik Deutschland der DB, Dr. Markus Pennekamp, der stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Ludger Koopmann und Vertreter des ADFC-Fachausschusses Öffentlicher Verkehr teil.

Beide Seiten stimmten überein, dass man die Mobilitätsansprüche der Menschen zukünftig gemeinsam umweltfreundlich gestalten wolle. Die Bahn wie auch das Fahrrad können im Umweltverbund viel besser ihre jeweiligen Vorteile voll ausschöpfen, sagte Dr. Rüdiger Grube, Fahrrad und Bahn ergänzen sich hervorragend.

Während die Bahn viele Personen über große Strecken umweltfreundlich befördern kann, ist das Fahrrad auf den letzten Kilometern direkt zum Ziel hierzu die ideale Ergänzung. Darüber waren sich Dr. Rüdiger Grube und Ulrich Syberg uneingeschränkt einig.

Die Zusammenarbeit zwischen Bahn und ADFC wird durch dieses Spitzengespräch neue Impulse erhalten, ist sich Ulrich Syberg sicher. In den folgenden Monaten wird eine gemeinsame Arbeitsgruppe untersuchen, wie die schon bisher auf Arbeitsebene gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen Deutscher Bahn und ADFC im Sinne eines optimalen Umweltverbundes weiter verbessert werden kann.

Fahrradmitnahme im ICE 4


Pressefoto Siemens: Designstudie des ICE 4

Die Deutsche Bahn hat mit Siemens einen Vertrag zur Lieferung von bis zu 300 neuen Fernverkehrszügen ICE 4 abgeschlossen.

Bahnchef Dr. Grube hatte sich persönlich dafür eingesetzt, dass zu den Ausstattungsmerkmalen auch ein Fahrradabteil mit 8 Stellplätzen gehört. Die neuen Züge soll es in mehreren Varianten geben: Für IC-Strecken bis 230 km/h, für die Neubaustrecken bis 249 km/h schnell.

Nach einem Jahr Probebetrieb sind die ersten Züge nun im plamäßigen Einsatz zwischen Hamburg und München, so dass es in dieser Relation jetzt 2 umsteigefreie Zugverbindungen mit Fahrradmitnahme gibt.

Für den Fahrradtourismus bedeuted dies, dass seit dem Beginn der Auslieferung der ICE-4-Züge neue Verbindungen angeboten werden, auf denen bisher keine Fahrradmitnahme möglich war.

Weitere Infos zum ICE 4:

Neue Nahverkehrszüge für den Fernverkehr


Pressefoto DB: Designstudie des Doppelstock-IC

Wegen der angespannten Lage beim Fahrzeugbestand hat die Deutsche Bahn AG kurzfristig lieferbare Züge bestellt. Es handelt sich um ursprünglich für den Nahverkehr vorgesehene Doppelstockzüge, die eine IC-Innenausstattung erhalten haben und seit 2016 eingesetzt werden. Im Steuerwagen ist ein Fahrradabteil mit 6 Stellplätzen sowie an den Wagenübergängen der Mittelwagen je ein weiterer Stellplatz vorhanden. Insgesamt werden im Zug 10 Fahrradplätze angeboten. Verglichen mit der großen Mehrheit der IC-Steuerwagen also 6 Plätze weniger.

Weitere Infos zum Doppelstock-IC:


Valid XHTML 1.0 Transitional!eMail: fa-oeffentlicher-verkehr@adfc.de
www: ADFC e.V - Fachausschuss Öffentlicher Verkehr